Milliardeninvestition sind geplant
Siemens will Umsatz in China verdoppeln

Der Münchner Siemens-Konzern will seine Umsätze in China von derzeit vier Milliarden Euro in den kommenden drei bis fünf Jahren verdoppeln.

HB SCHANGHAI. Deswegen plant das Unternehmen in Fernost Milliardeninvestitionen und eine ehrgeizige Marktstrategie. Insgesamt werde das Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren mehr als eine Milliarde Euro in China investieren, sagte Siemens-Chef Heinrich von Pierer am Montag in Schanghai.

„Der Wettbewerb in China wird immer härter“, sagte Pierer weiter. Der gestiegene internationale Wettbewerbsdruck und die beeindruckende Aufholjagd chinesischer Unternehmen machten dem Konzern zu schaffen. So hatte Siemens etwa im Bereich der Mobiltelefone in den vergangenen Jahren mehr als die Hälfte seines Marktanteils an lokale Hersteller verloren und liegt heute den Angaben zufolge bei vier bis fünf Prozent.

Die Investitionen sollen vor allem in den Ausbau der Niederlassungen und die Gründung neuer Joint Ventures fließen. Außerdem will Siemens seinen prozentualen Anteil an Joint Ventures erhöhen. Auch der Kauf von Firmen sei eine Option, sagte von Pierer. Der Neubau der Firmenzentrale in Peking, die 2006 fertig gestellt sein soll, werde weitere 100 Millionen Euro kosten. Etwa 40 der bislang insgesamt 45 Gemeinschaftsunternehmen von Siemens seien profitabel, betonte der Siemens-Chef. Genaue Zahlen wollte er nicht nennen.

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