Millionen-Investitionen
Merck baut Flüssigkristall-Produktion aus

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck investiert massiv in Produktionsstätten für Bildschirm-Flüssigkristalle. Damit reagiert das Unternehmen auf die rasant steigende Nachfrage.

HB DARMSTADT. Dazu investiere Merck in diesem Jahr 30 Mill. €, teilte der Traditionskonzern am Montag in Darmstadt mit. Mit dem Geld sollen Fabriken für Flüssigkristall-Mischungen in Japan und Korea erweitert werden und eine neue Mischanlage in Taiwan entstehen. Wegen der weltweit zunehmenden Nachfrage nach großformatigen Fernsehflachbildschirmen erwarte Merck bis 2008 erhebliche Umsatzsteigerungen bei Flüssigkristallen. Merck ist mit einem Marktanteil von 69 % der Weltmarktführer in dem Bereich. Merck will außerdem noch dieses Jahr den Betrieb einer 250 Mill. € teuren Produktionsanlage in Deutschland aufnehmen.

Vor allem wegen des derzeit florierenden Geschäfts mit Flüssigkristallen hatte Merck im ersten Quartal seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Flüssigkristall-Umsätze legten dabei um 61 % auf 136 Mill. € zu. 2003 wurden weltweit weniger als zehn Mill. Fernsehflachbildschirmen auf Flüssigkristallbasis hergestellt. Ab diesem Jahr erwarten Experten nach Merck-Angaben bis mindestens 2008 ein Marktwachstum von jährlich 50 %. Flüssigkristalle werden außer bei Fernsehbildschirmen auch bei Mobiltelefonen und Notebooks eingesetzt.

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