Millionengeschäft
Lanxess verkauft Textilchemiegeschäft

Der Chemiekonzern Lanxess hat sein Textilchemiegeschäft außerhalb von Nordamerika an den niederländische Investor Egeria und das Management der Geschäftseinheit verkauft.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der Kaufpreis betrage 54 Mill. Euro, teilte der Konzern am Freitag in Leverkusen mit. Für die Aktivitäten der Geschäftseinheit Textile Processing Chemicals (TPC) in Nordamerika würden andere Optionen geprüft. Mit einem Abschluss der Transaktion sei bis zum Jahresende zu rechnen.

Die Geschäftseinheit beschäftigt weltweit rund 380 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 150 Mill. Euro. Im Zuge des zweiten Restrukturierungswelle hatte Lanxess die Schließung des US-Standortes Wellford (South Carolina) angekündigt. Bei der Prüfung von Perspektiven für die Geschäftseinheit haben sich den Angaben zufolge für das Nordamerika-Geschäft jedoch auch andere Möglichkeiten eröffnet.

Lanxess hatte auf der Hauptversammlung im Mai 2006 seine Absicht zur Abgabe dieses Geschäftsbereiches angekündigt. Analysten hatten mit einem Verkaufserlös von rund 60 Mill. Euro gerechnet.

Der niederländische Investmentfonds Egeria wurde den Angaben zufolge 1997 gegründet. Der Fokus von Egeria liegt auf langfristigen Beteiligungen an mittelgroßen Unternehmen. Aktuell verwaltet der Fonds ein Portfolio von rund 600 Mill. Euro. Nach Abschluss der Transaktion soll das nun erworbene Geschäft in Tanatex Chemicals BV umfirmiert werden.

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