Für das kommende Jahr gibt sich der Sportwagenhersteller Porsche verhalten. Doch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Rekord-Vorsteuergewinn von fast sechs Mrd. Euro die Bezüge des Vorstands in bislang unbekannte Sphären befördert.
Die Bezüge von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und seinen Vorstandskollegen sind deutlich gestiegen. Foto: dpa
HB STUTTGART. Die sechs Vorstände verdienten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 (31. Juli) mit insgesamt 112,7 Mill. Euro mehr als doppelt so viel wie im Jahr davor (45,2 Mio Euro). Die erfolgbezogenen Komponenten, also der variable Teil der Bezüge, machten dabei 107,3 Mill. Euro aus (40,1 Mio Euro im Vorjahr), wie der am Mittwoch veröffentlichte Geschäftsbericht ausweist.
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Ansonsten ist der Sportwagenbauer mit hoher Drehzahl ins neue Geschäftsjahr gestartet. Wie Vorstandschef Wendelin Wiedeking am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, stieg der Umsatz in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2007/08 um etwa 14,7 Prozent auf 2,36 Mrd. Euro. Der Absatz legte von August bis November den vorläufigen Zahlen zufolge um 18,4 Prozent auf 30 700 Sportwagen zu.
Im Geschäftsjahr 2006/07 hatte Porsche
weltweit 97 515 Autos verkauft, der Umsatz war auf 7,4 Mrd. Euro gestiegen. Der Vorsteuergewinn stieg auf rund 5,9 Mrd. Euro.
Im laufenden Jahr wolle das Unternehmen an das hohe Absatzniveau des Vorjahres anknüpfen. Dazu werde vor allem der Cayenne beitragen. Wiedeking bekräftigte allerdings auch, dass Porsche
den nächsten großen Wachstumsschub erst mit der Markteinführung des Panamera im Jahr 2009.
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