Millionenverlust im Quartal
LG Philips macht schlechtes Geschäft mit Flachbildschirmen

Der Boom bei den Flachbildschirmen scheint abzuebben. Einer der größten Hersteller, LG Philips LCD, hatz im zweiten Quartal einen Rekordverlust eingefahren. Da half auch die Fußball-WM nichts.

HB SEOUL. Grund für das Minus sei der Preisrückgang angesichts des verschärften Wettbewerbs, erklärte das südkoreanische Unternehmen am Dienstag. Zudem sei die Nachfrage schwächer als erwartet. Viele Analysten gingen davon aus, dass es zumindest bis zum Jahresende nicht zur Umkehr dieses Trends kommt. Die Erwartungen einiger Firmen, im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft könnte es zu einem Boom bei Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD) kommen, erfüllte sich damit offenbar nicht.

LG Philips, 2005 weltgrößter Hersteller von LCD-Bildschirmen, wies für das abgelaufene zweite Quartal (per Ende Juni) einen Verlust von 322 Mrd. Won (etwa 267 Mill. Euro) aus. Vor Jahresfrist war noch ein Gewinn von 41,1 Mrd. Won und im ersten Quartal 2006 ein Plus von 47,5 Mrd. Won erwirtschaftet worden.

Der Umsatz lag im abgelaufenen Berichtszeitraum mit 2,32 Billionen Won über den 2,03 Billionen aus dem Vorjahr. Auch die Wettbewerber Samsung Electronics und AU Optronics hatten zuletzt über sinkende Margen berichtet.

LG Philips LCD ist ein Gemeinschaftsunternehmen der niederländischen Philips mit dem südkoreanischen Unterhaltungskonzern LG.

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