Minicomputer-Hersteller
Kontron im ersten Quartal mit Gewinnrückgang

Der Minicomputer-Hersteller Kontron hat im ersten Quartal wegen der Produktionsverlagerung nach Asien einen Gewinnrückgang verzeichnet. Wegen der weltweiten Rezession zog Kontron die Produktionsverlagerung von Amerika und Europa an den kostengünstigeren Standort in Penang, Malaysia, vor.

HB ECHING. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 8,7 auf 7,0 Mio. Euro. Unterm Strich schrumpfte der Gewinn von 6,8 auf 4,9 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich von 105,9 auf 106,6 Mio. Euro. Die Aktie gab vorbörslich in einem schwach erwarteten Gesamtmarkt leicht nach.

Damit lag das Unternehmen leicht unter den Gewinnprognosen, die für das EBIT im Schnitt bei 7,4 Mio. Euro und für den Überschuss bei 5,4 Mio. Euro lagen. Kontron geht für die nächsten Monate von einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aus. Insbesondere in den Bereichen Infotainment und Automation rechnet das Unternehmen mit sinkenden Auftragseingängen.

Der Auftragseingang zeigt sich allerdings auch in der weltweiten Konjunkturkrise robust. Der Orderbestand erhöhte sich zwischen Januar und Ende März auf 306,3 Mio. Euro. Mit einem operativen Cash Flow von 10,1 Mio. Euro und einem Bargeldbestand von 58,8 Mio. Euro sieht sich Kontron gut ausgestattet für weitere „aktionärsorientierte Maßnahmen wie auch für mögliche „Lucky Buys'“.

Kontron baut schmutz- und stoßresistente Computer, die zum Beispiel in Navigationssystemen, Maschinen und Fertigungsanlagen verbaut werden. Das Unternehmen beschäftigt 2 500 Mitarbeiter.

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