Minus von sechs Prozent im September
Opel-Absatz bricht ein

Der Absatz des deutschen Autobauers Opel und seiner Schwestermarke Vauxhall ist in den ersten neun Monaten des Jahres um 6,1 Prozent eingebrochen. Vor allem der September entwickelte sich für die beiden GM-Kernmarken infolge der Finanzmarktkrise zu einem schwarzen Monat.

HB DÜSSELDORF. Wie der Mutterkonzern General Motors am Donnerstag in Zürich berichtete, sanken die Neuzulassungen beider Marken um 76.536 Fahrzeuge. Vor allem der September entwickelte sich für die beiden GM-Kernmarken infolge der Finanzmarktkrise zu einem schwarzen Monat.

Nach Unternehmensangaben sank der Absatz von Opel und Vauxhall im Vergleich zum September 2007 um 11,6 Prozent oder 22 241 Fahrzeuge. Noch schlimmer traf es Saab, deren Absatz von Januar bis September um 16,7 Prozent oder 10 794 Autos zurückging. Im September sackte die Zahl der neu zugelassenen Saabs europaweit sogar um 30,3 Prozent oder 2577 Fahrzeuge ab. Zeitgleich sei der Gesamtmarkt europaweit um 6,17 Prozent oder 125 648 Einheiten auf 1,91 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen.

GM verkaufte von Januar bis September insgesamt 1,9 Prozent weniger Autos in Europa. Abgemildert wurde der Absatzeinbruch durch die Entwicklung der Marke Chevrolet, die ihren Absatz um 16,8 Prozent oder 55 426 Fahrzeuge steigern konnte. Selbst im September konnte Chevrolet noch zulegen. So verkaufte die in Europa auf Kleinwagen koreanischer Fertigung spezialisierte Marke 3,36 Prozent mehr Autos.

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