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Mischkonzern: Honeywell erhöht Prognose zum dritten Mal

Der US-Mischkonzern Honeywell peilt nun einen Gewinn von bis zu 4,05 US-Dollar pro Aktie an - und hebt damit seine Gewinnprognose bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.

Honeywell-Aircraft-Mitarbeiter testet ein Triebwerk: Der Konzern hat wieder seine Gewinnprognose angehoben. Quelle: Honeywell
Honeywell-Aircraft-Mitarbeiter testet ein Triebwerk: Der Konzern hat wieder seine Gewinnprognose angehoben. Quelle: Honeywell

Morris TownshipDer US-Mischkonzern Honeywell hat nach einem erfolgreichen dritten Quartal zum dritten Mal in diesem Jahr die Prognose angehoben. Es werde nun für 2011 ein Gewinn von 4,00 bis 4,05 US-Dollar je Aktie angestrebt, teilte das Unternehmen am Freitag in Morris Township mit. Bislang war bestenfalls mit 4,00 Dollar gerechnet worden. Auch das untere Ende der Umsatzspanne wurde höher angesetzt. Nun sollen mindestens Erlöse von 36,5 Milliarden bis 36,7 Milliarden Dollar erzielt werden. Damit würde ein Anstieg von rund 13 Prozent zum Vorjahr erzielt.

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Im dritten Quartal steigerte Honeywell den Umsatz um 14 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte überproportional um 45 Prozent auf 1,10 Dollar zu. Unter anderem habe der Konzern von einer geringeren Steuerquote profitiert. Im vierten Quartal erwartet das Unternehmen dann eine höhere Belastung. „Honeywells starke Quartalszahlen sind ein Ergebnis des Geschäftsaufschwungs, den wir schon das ganze laufende Jahr beobachten“, sagte Unternehmenschef Dave Cote. Besonders aus dem Flugzeuggeschäft habe es positive Impulse gegeben.

Für den restlichen Jahresverlauf sowie die ersten Monate 2012 erwartet Cote anhaltendes Wachstum. Auch über das kommende Jahr hinaus dürften sich die vorgenommenen Umstrukturierungen positiv auswirken. Honeywell ist unter anderem im Chemikaliengeschäft und als Autozulieferer tätig und liefert Elektronik für Flugzeug-Cockpits.

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