Mischkonzern
Honeywell kassiert Jahresprognose

Der US-Mischkonzern Honeywell hat im zweiten Quartal einen Gewinn- und Umsatzrückgang verbucht. Der weltgrößte Hersteller von Cockpit-Elektronik senkte zudem seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auf das untere Ende seiner bisherigen Erwartungen.

HB BOSTON. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe weiterhin schwierig, sagte Honeywell-Chef Dave Cote. Das auch in Deutschland vertretene Unternehmen rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit einer Erholung. Cote peilt in diesem Jahr Kosteneinsparungen in Höhe von 650 Mio. Dollar an.

Das Ergebnis sank im zweiten Quartal um 38 Prozent auf 450 Mio. Dollar und entsprach damit den durchschnittlichen Prognosen der Analysten. Der Umsatz fiel um 22 Prozent auf 7,57 Mrd. Dollar und blieb damit leicht hinter den Erwartungen zurück. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einem Ergebnis je Aktie von 2,85 Dollar nach bislang 2,85 bis 3,20 Dollar. Die Prognose für den Umsatz senkte Honeywell auf 31,5 Mrd. Dollar von bislang 32,3 bis 33,2 Mrd. Dollar.

Die Honeywell-Aktie fiel vorbörslich 2,4 Prozent. Zu den Konkurrenten von Honeywell gehören unter anderem United Technologies im Bereich Luft- und Raumfahrt und bei Kontrollsystemen für Häuser, Gebäude und Industrieanlagen. Im Segment Spezialwerkstoffe und Chemikalien konkurriert Honeywell unter anderem mit DuPont. In der Nähe von Hannover ist einer der größten Chemiestandorte des Unternehmens angesiedelt. Honeywell beschäftigt in Deutschland knapp 5600 Mitarbeiter, weltweit arbeiten 128 000 Menschen für das Unternehmen.

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