Mischkonzern
Honeywell schafft die Kurve

Der Mischkonzern Honeywell fängt sich wieder. Der Überschuss liegt wieder auf dem Niveau vor der Krise. Und die gute Nachricht kommt an der Börse an - wobei von einem Aufschwung bei Honeywell noch nicht die Rede sein kann.

HB MORRIS TOWNSHIP. Das in der Wirtschaftskrise eingebrochene Geschäft des US-Mischkonzerns Honeywell hat sich stabilisiert. "Wir haben das dritte Quartal gut überstanden", sagte Konzernchef Dave Cote am Freitag am Sitz in Morris Township (US-Bundesstaat New Jersey). Das Wort Aufschwung wollte er indes noch nicht in den Mund nehmen. Von Juli bis September setzte Honeywell 7,7 Mrd. Dollar um und damit etwas mehr als im Quartal zuvor. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkleinerte sich auf 17 Prozent. Der Überschuss lag bei 619 Mio. Dollar und bewegte sich damit auf das Niveau vor der Krise zu. Im zweiten Quartal hatte Honeywell nur noch 450 Mio. Dollar verdient. Experten sprachen von starken Zahlen. Die Aktie legte vorbörslich rund zwei Prozent zu.

Wie bereits in den Vorquartalen lief besonders die Autozuliefer-Sparte schwach. Die Absatzflaute auf dem Automarkt hatte die US-Hersteller hart getroffen. Auch das Chemiegeschäft bereitete anhaltende Probleme. Das Luftfahrt- und das Automatisierungs-Geschäft - wo unter anderem Klimaanlagen gebaut werden - hielten sich dagegen vergleichsweise gut. Alle Sparten schrieben Gewinn. Im Gesamtjahr will das Unternehmen weiterhin 2,85 Dollar je Aktie verdienen.. Nach neun Monaten hat Honeywell 1,94 Dollar pro Anteilsschein in der Kasse. Die Umsatzerwartung schraubte der Konzern aber nochmals leicht von 31,5 auf rund 31,0 Mrd. Dollar zurück.

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