Mit Allied Domecq zur Nummer Zwei auf dem Spirituosenmarkt
Pernod Ricard hat freie Bahn für Megafusion

Die Übernahme des britischen Spirituosenkonzerns Allied Domecq durch den französischen Konkurrenten Pernod Ricard ist unter Dach und Fach. Mit der Übernahme avanciert Pernod weltweit zur Nummer zwei auf dem Spirituosenmarkt.

HB LONDON. Einzelheiten der Transaktion würden am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, teilte Pernod am Vorabend mit. Aus mit der Sache vertrauten Kreisen verlautete, das Geschäft habe ein geschätztes Volumen von 7,4 Milliarden Pfund. Die Spitze von Allied habe die Übernahme bereits gebilligt. An der Übernahme ist neben Pernod auch der US-Mischkonzern Fortune Brands beteiligt.

„Heute, am Donnerstag, den 21. April, kündigt Pernod Ricard den Start eines freundlichen Übernahmeangebots für Allied Domecq an“, hieß es in einer Mitteilung Pernods, die irrtümlich schon am Mittwoch veröffentlicht wurde. Es wurde damit gerechnet, dass die Übernahme parallel zu der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von Allied bekannt gegeben wird. Pernod Ricard - derzeit weltweit drittgrößter Spirituosenhersteller - hatte Anfang des Monats mitgeteilt, dass sich die Gespräche zur Übernahme des britischen Konkurrenten in einem frühen Stadium befänden.

Marktexperten halten eine Fusion für sinnvoll, da Pernod und Allied gemeinsam zum Branchenprimus Diageo aufschließen könnten. Die beiden Unternehmen bieten zudem ähnliche Produkte an: Allied vertreibt Ballantine's Whisky, während Pernod den Scotch Chivas Regal im Sortiment führt.

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