Mit den Erlösen sollen Schulden abgebaut werden
MG Technologies schrumpft sich gesund

Der Technologiekonzern MG Technologies hat wie geplant seine Chemietochter Dynamit Nobel verkauft und damit seine angekündigte Neuausrichtung vorangetrieben.

HB FRANKFURT. Der Erlös aus dem Verkauf an das US-Spezialchemieunternehmen Rockwood Specialties Group betrage 2,25 Milliarden Euro, teilte die im MDax gelistete MG Technologies am Montag in Frankfurt mit. Das Geschäftsfeld Kunststoffe sei allerdings nicht Teil der Transaktion, über die Veräußerung dieser Aktivitäten werde mit anderen Bietern verhandelt. „Der Verkauf dieser vier Sparten von Dynamit Nobel ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu der im Herbst 2003 beschlossenen Neuausrichtung der MG“, sagte der Vorstandsvorsitzende Udo Stark. Mit den Erlösen aus dem Verkauf will der Konzernchef Schulden abbauen. Darüber hinaus sollten die Mittel für weitere Zukäufe eingesetzt werden. Der geplante Verkauf der Dynamit Nobel Kunststoff GmbH und der Chemiehandelsfirma Solvadis werde zudem vorangetrieben.

Die einstige Frankfurter Metallgesellschaft strebt mit dem gesamten Verkauf von Dynamit Nobel Einnahmen von 2,5 Milliarden Euro an. „Mit dem Verkauf der Kunststoffsparte wird das angepeilte Ziel gut zu erreichen sein“, sagte ein mg-Sprecher. Die MG-Aktien legten nach Bekanntgabe des Vertragsabschlusses zeitweise mehr als vier Prozent zu und notierten am Mittag noch 2,4 Prozent im Plus bei 11,95 Euro.

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