Mit dickem Orderbuch ins Jahr gestartet
Bilfinger Berger besser als erwartet

Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger hat nach einem kräftigen Auftragsschub im ersten Quartal die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. Im wegen der Witterung traditionell schwachen Zeitraum fielen im operativen Geschäft und unter dem Strich allerdings erneut Verluste an.

HB STUTTGART. „Das Geschäft hat sich gut entwickelt“, teilte Deutschlands Branchenzweiter hinter Hochtief am Donnerstag in Mannheim mit. Mit 2,335 Mrd. Euro holte Bilfinger Berger ein 34 Prozent höheres Auftragsvolumen als vor Jahresfrist herein. Damit lag der Ordereingang deutlich über den Erwartungen der befragten Analysten, die im Schnitt nur einen Ordereingang von rund zwei Mrd. Euro prognostiziert hatten. Auch mit der um 15 Prozent höheren Bauleistung von 1,61 Mrd. Euro schnitt der Konzern besser als erwartet ab.

Im Gesamtjahr 2006 werde die Bauleistung auf mehr als 7,2 Mrd. Euro wachsen, stellte der Konzern in Aussicht und wiederholte damit seine bisherige Prognose. Auch beim operativen Gewinn und beim Konzernüberschuss seien Zuwächse zu den Vorjahreswerten zu erwarten, bekräftigte das Unternehmen. Wie in den Vorjahren schrieb Bilfinger Berger trotz seiner schwindenden Abhängigkeit vom saisonal geprägten Baugeschäft im ersten Quartal Verluste. Der operative Verlust (Ebita) lag bei drei Mill. Euro. Nach Steuern und Ergebnisanteilen Dritter sank der Verlust auf zwei Mill. Euro von drei Mill. Euro im Vorjahreszeitraum.

Wie Hochtief wird Bilfinger Berger durch Industrie-Dienstleistungen und Gebäudemanagement zunehmend unabhängiger von der Baunachfrage. Die befragten Analysten hatten dem vor 126 Jahren gegründeten Konzern allerdings bei den Ergebniskennzahlen ein besseres Abschneiden im Auftaktquartal zugetraut. Beim operativen Ergebnis hatten sie im Schnitt der Schätzungen ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

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