Mit neuer Strategie aus der Verlustzone
Kögel Fahrzeugwerke kündigen harten Sparkurs an

Der Ulmer Lastwagenanhänger und Fahrgestell-Hersteller Kögel will durch einen harten Sparkurs und eine neue Absatzstrategie aus der Verlustzone fahren.

HB/dpa ULM. Im Geschäftsjahr 2002 hatte die Kögel Fahrzeugwerke AG einen Konzernverlust von 29,1 Mill. € hinnehmen müssen (2001: minus 14,8 Mio Euro). Der Vorstandsvorsitzende Klemens Große-Vehne sagte am Dienstag in Neu-Ulm, der Umsatzrückgang des Konzerns 2002 um 6,4 % auf 312,7 Mill. € sei vor allem auf den geschrumpften Inlandsmarkt zurückzuführen. Das Unternehmen wolle sich daher zum Full-Service-Anbieter in Europa entwickeln. Die Beteiligung in China sei verkauft worden.

Im ersten Halbjahr 2003 seien die Kosten um sechs Mill. € gesenkt worden, sagte Große-Vehne. Ziel seien Einsparungen in Höhe von 17 Mill. € bis Ende 2003. Derzeit beschäftigt das börsennotierte Unternehmen konzernweit 1788 Mitarbeiter.

Der Vorstand erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 300 Mill. €. „Wir gehen davon aus, dass sich der Konzernverlust etwa halbiert“, sagte Finanzvorstand Günter Isfort. Eine „schwarze Null“ sagte Isfort für das Jahr 2004 voraus. Mit der Ausschüttung einer Dividende sei nicht vor 2005 zu rechnen.

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