Mitbestimmung in der Holding
Porsche bleibt hart im Streit mit VW

Im Streit um die Mitbestimmung bei der Porsche -Holding will Vorstandschef Wendelin Wiedeking der Volkswagen -Belegschaft nicht entgegenkommen. Wiedeking sagte bei einer Betriebsversammlung in Stuttgart, man sei der festen Überzeugung, dass die getroffene Vereinbarung fair sei.

HB STUTTGART. Damit sei sichergestellt, dass die Rechte und Interessen der Porsche -Mitarbeiter, die ja das Geld für den Einstieg bei Volkswagen erwirtschaftet hätten, auch in der Holding gewahrt blieben. Der VW -Betriebsrat war mit seinem Versuch gescheitert, die Eintragung der Porsche -Holding per Gericht verbieten zu lassen. Die Arbeitnehmervertreter von Volkswagen befürchten, dass sie bei einer möglichen Übernahme in dem Gremien nicht angemessen vertreten sind, weil der Wolfsburger Konzern um ein Vielfaches mehr Beschäftigte hat als der Stuttgarter Sportwagenbauer.

Wiedeking sagte, sollte unter dem Dach der Holding künftig noch in zweiter Teilkonzern hinzukommen, sei sichergestellt, dass die Porsche -Mitarbeiter immer die gleichen Rechte haben würden. Der Betriebsrat werde immer auf Augenhöhe mit dem Betriebsrat des anderen Teilkonzerns diskutieren. Daran werde nicht mehr gerüttelt.

In der neuen Holding sind das Geschäft des Sportwagenbauers und der VW -Anteil gebündelt. Porsche hält an Europas größten Autobauer knapp 31 Prozent der Anteile.

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