Mittel gegen Multiple Sklerose
Breitere Zulassung für Top-Medikament von Schering

In den USA ist das Schering-Medikament „Betaseron“ gegen Multiple Sklerose (MS) für eine weitere Anwendung zugelassen worden.

HB FRANKFURT. Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe nun auch grünes Licht für das Mittel zur Behandlung frühester Stadien der Multiplen Sklerose (MS) gegeben, teilte die Bayer-Tochter am Montag mit. Das Medikament, das in den USA unter dem Namen „Betaseron“ verkauft wird, könne damit schon bei Patienten, die einen ersten Schub der Krankheit erlitten haben, verabreicht werden. In Europa und Kanada ist das Mittel für diese Indikation schon zugelassen.

Betaferon, Scherings Top-Medikament, kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 867 Mill. Euro, ein Plus von elf Prozent. Bislang wurde das seit langem auf dem Markt befindliche Schering-Präparat zur Behandlung von Patienten mit schubförmig voranschreitendem Krankheitsverlauf eingesetzt, bei denen in den vergangenen zwei Jahren zwei oder mehr Schübe aufgetreten sind. Schering hatte im Sommer eine Studie vorgelegt, durch deren Befunde der Pharmakonzern die Wirksamkeit seines Schlüsselmedikaments auch zur frühen MS-Behandlung bestätigt sah.

Derzeit leiden weltweit rund 2,5 Mill. Menschen an der chronischen Autoimmun-Erkrankung, die die Nerven der Patienten irreparabel schädigt und zu schweren Lähmungen bis hin zum Tod führen kann. In Europa und den USA gibt es jeweils mindestens 350 000 MS-Patienten.

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