Mittelfristige Ziele
ABB will bis 2009 kräftig wachsen

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB hat sich ehrgeizige mittelfristige Finanzziele gesetzt. Mit einer neuen Organisations-Struktur will der seit Jahresanfang amtierende Konzernchef Fred Kindle das Vorhaben unterstützen.

HB ZÜRICH. Bis 2009 peilt ABB nach eigenen Angaben vom Dienstag eine Reingewinnmarge von über fünf Prozent und eine Betriebsgewinn-Marge (Ebit) von über zehn Prozent an. Beim Umsatz hat sich das Unternehmen für den Zeitraum von 2005 bis 2009 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über fünf Prozent vorgenommen. Dies gilt ohne größere Übernahmen und Veräusserungen sowie unter der Annahme von konstanten Wechselkursen.

2004 erzielte ABB bei einem Umsatz von 20,72 Milliarden Dollar eine Betriebsgewinn-Marge von 5,2 Prozent und einen Reingewinn von 201 Millionen Dollar.

Die neuen Ziele liegen am oberen der von Analysten geschätzten Werte. Die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein hatte ein Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent und eine Betriebsgewinn-Marge von acht bis zehn Prozent erwartet.

Weiter teilte ABB mit, dass die bisherigen Kerndivisionen Energietechnik und Automationstechnik auf Anfang 2006 durch die bestehenden fünf Geschäftsbereiche ersetzt werden. Damit entfalle eine Organisationsebene. Bei den fünf Bereichen, die die bisherigen Divisionen ersetzen, handelt es sich um Energietechnikprodukte, Energietechniksysteme, Automationsprodukte, Prozessautomation und Robotik. Hinzu kommt die neue Konzernfunktion Globale Märkte und Technologie zur stärkeren Einbindung der regionalen Einheiten. Die Konzernleitung wird durch die Bereichsleiter erweitert.

Die zahlreichen Wechsel in der Konzernführung der vergangenen Jahre waren von wiederholten Änderungen der Organisationsstruktur begleitet worden.

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