Mode
Finanzinvestor Apax nimmt angeblich Abstand von Escada-Übernahme

Der Finanzinvestor Apax hat einem Zeitungsbericht zufolge den Plan zur Übernahme des Modekonzerns Escada aufgegeben. Demnach ist dem Investor das Unternehmen aus Aschheim bei München inzwischen zu teuer.

HB FRANKFURT. Außerdem sehe Apax wenig Chancen, über eine höhere Verschuldung von Escada eine attraktive Rendite zu erzielen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise. Die im Kleinwerteindex SDax notierte Aktie hatte um mehr als 20 Prozent zugelegt, nachdem die Ambitionen von Apax durchgesickert waren. Am Mittwoch brachen die Papiere zu Handelsbeginn aber um 10,3 Prozent ein.

Möglicherweise sei der Einstieg auch daran gescheitert, dass sich Apax nicht mit dem russischen Escada -Großaktionär Rustam Aksenenko geeinigt habe, so die Zeitung. Nach Handelsblatt-Informationen wollte Apax zusammen mit Aksenenko die Mehrheit an den Damenmodenhersteller übernehmen. Aksenenko hatte sich aber hinter den von ihm installierten Vorstandschef Jean-Marc Loubier gestellt, Apax wollte ihn nach Handelsblatt-Informationen durch den ehemaligen Hugo-Boss-Chef Bruno Sälzer ersetzen. Aksenenko hält 27 Prozent an dem zuletzt defizitären Unternehmen.

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