Modefirma kauft zu
Gerry Weber baut Filialnetz in Holland aus

Die Modefirma Gerry Weber holt ihren größten niederländischen Franchise-Partner in den Konzern. Den Anlegern hat das zugesagt.
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DüsseldorfDie Modefirma Gerry Weber setzt ihren Expansionskurs fort und baut mit einem Zukauf in den Niederlanden das eigene Filialnetz aus. Der westfälische Konzern teilte am Freitag mit, von seinem größten Franchise-Partnern in dem Nachbarland 51 Prozent an dessen 25 lokalen Gerry-Weber-Häusern und 15 Handelsflächen übernommen zu haben. Die beiden niederländischen Betreibergesellschaften würden künftig vollständig in den Konzernabschluss einbezogen.

Bei Anlegern konnte Gerry Weber mit der Transaktion punkten: Die Aktie legte über vier Prozent auf 32,83 Euro zu und führte damit die Gewinnerliste im Nebenwerte-Index MDax an. Obwohl der Kaufpreis nicht veröffentlicht wurde, geht Equinet-Analyst Ingbert Faust davon aus, dass sich der Zukauf positiv auf das Ergebnis auswirken wird. „Der Betrag wird aber voraussichtlich relativ gering ausfallen.“

Gerry Weber setzt zunehmend auf in Eigenregie geführte Geschäfte und hat inzwischen über 500 „Houses of Gerry Weber“. Auch dieser Strategie war es zu verdanken, dass der Mode-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr Rekordgewinne verbuchte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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