Modehersteller
Hugo Boss kündigt Personalabbau an

Luxusklamotten muss man sich in der Krise erst einmal leisten können. In wirtschaftlichen schwierigen Phasen leiden Modehersteller wie Hugo Boss ziemlich schnell. Nun reagiert der Konzern und streicht Stellen.

HB STUTTGART. Vom Personalabbau werden deutlich weniger als 200 Mitarbeiter betroffen sein, sagte der Vorstandschef des Modekonzerns, Claus-Dietrich Lahrs, den "Stuttgarter Nachrichten". Derzeit beschäftigt Hugo Boss in und um Metzingen mehr als 2 800 Mitarbeiter. "Es geht hier nicht um Personalabbau aus wirtschaftlichen Gründen, sondern der hat ausschließlich mit der Neuorganisation des Konzerns zu tun", sagte Lahrs. Gleichzeitig stellte er sich hinter den geltenden Beschäftigungspakt.

Seit Abschluss des Beschäftigungspaktes sind mehr als 300 Mitarbeiter eingestellt worden. "In den Organisationsbereichen, in denen wir künftig schlanker und entscheidungsfreudiger arbeiten, wird es Veränderungen geben. Das alles diskutieren wir jetzt im Einzelnen mit den Mitarbeitern", sagte Lahrs dem Blatt. Das Geschäft mit Kindermode werde künftig mit einem "professionellen Partner in Lizenzvereinbarung" betrieben.

Nach Aussage von Lahrs bekommt inzwischen auch der Boss-Konzern die Wirtschaftskrise zu spüren. Es werde ein schwieriges Jahr, sagte er der Zeitung. "Wichtig ist, dass wir 2009 nutzen, um die richtigen Weichen zu stellen und uns auf die Marktchancen vorzubereiten, die sich ab 2010, 2011, 2012 ergeben." In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 war der Überschuss auf 127,6 Mio. Euro nach 153,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum gefallen.

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