Modehersteller
Schwindende Kaufkraft trifft Hugo Boss

Der Modehersteller Hugo Boss hat im ersten Halbjahr die Kaufzurückhaltung der Verbraucher bei hochwertiger Kleidung deutlich zu spüren bekommen. Gewinn und Umsatz verringerten sich.

HB METZINGEN. Angesichts der Wirtschaftskrise bleibt auch Premiummode zunehmend in den Regalen liegen. Vor allem der europäische Markt entwickelte sich für Hugo Boss schwach. Konzernweit sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten um fünf Prozent auf 788 Mio. Euro, wie das Unternehmen aus Metzingen bei Stuttgart am Donnerstag mitteilte. Auf dem amerikanischen Kontinent konnten die Erlöse dank positiver Währungseffekte hingegen um vier Prozent gesteigert werden.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 18 Prozent auf 76 Millionen Euro. Belastet hatten dabei unter anderem die Kosten für die Schließung von unrentablen Geschäften. Der Überschuss lag mit 47,7 Millionen Euro um 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Analysten hatten hier mit etwas mehr Gewinn gerechnet.

Die nackten Zahlen lägen unter den Erwartungen, sagte ein Börsianer in einer ersten Einschätzung. Das sei aber größtenteils auch bereits erwartet worden.

Auch im Gesamtjahr geht Boss von rückläufigen Umsätzen aus. Der Konzern habe schon frühzeitig mit einem Sparprogramm auf die Folgen der Wirtschaftskrise reagiert.

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