Modekonzern bestätigt Prognose
Escada setzt auf Schuhe und Taschen

dpa-afx FRANKFURT. Der Modekonzern Escada setzt auf das Geschäft mit Schuhen und Taschen. "Escada hat großes Potenzial bei Accessoires. Auf mittlere Sicht, in drei bis fünf Jahren, wollen wir damit 15 bis 20 Prozent des Umsatzes der Marke Escada einspielen", sagte Vorstandschef Frank Rheinboldt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Während andere Luxusmarken wie Gucci bereits 90 Prozent der Einnahmen mit Accessoires erzielen, trägt der Bereich bei Escada bisher nur fünf Prozent zum Umsatz bei. Um dies zu ändern habe er "ein komplett neues Team bei Managern wie Designern aufgestellt", sagte Rheinboldt. Er besätigte zudem die Prognosen für das laufende Jahr.

Auch das Geschäft mit Kindermode sei neu organisiert worden. "Wir haben einen neuen Lizenzpartner, eine hochprofessionelle Firma aus Frankreich. Die fertigt schon für Burberry in Lizenz", sagte Rheinboldt. Er bekräftigte zudem seine Ziele für das laufende Jahr: Man werde Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen "deutlich steigern". Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf gebe es keinen Grund, von der Prognose abzurücken. Die offiziellen Zahlen zum dritten Quartal legt der Modekonzern am kommenden Donnerstag (28. September) vor.

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