Modekonzern
Boss prüft Kauf einer Zweitmarke

Ab dem kommenden Jahr erwägt der Modekonzern Hugo Boss den Kauf einer zweiten Marke. In Frage komme dabei aber nur ein bekannter Name, sagte Boss-Vorstandschef Bruno Sälzer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

HB FRANKFURT. Seit dem Einstieg des Finanzinvestors Permira beim Mutterkonzern Valentino werde die Finanzierung wohl keine Probleme aufwerfen. „Private Equity macht alles mit, was wertschaffend ist. Und Akquisitionen sind, wenn man es richtig anstellt, wertschaffend“, sagte Sälzer. Vor dem Zukauf einer zweiten Marke neben Hugo Boss müsse aber erst der interne Umbau abgeschlossen sein. „Unser Geschäftsmodell ist nächstes Jahr modernisiert. Ab dann wird man das eine oder andere prüfen.“

Permira wird nach Einschätzung des Vorstands nicht auf strategische Änderungen dringen. „Boss bietet kein Sanierungspotenzial“, sagte Sälzer. Investitionsprogramm und Marketingplanung habe Permira bereits abgenickt. So sollen etwa gut rund 100 Mill. Euro im Jahr in die Werbung fließen.

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