Modekonzern
Gerry Weber setzt auf Wachstum

Das Modeunternehmen Gerry Weber lässt sich von der Wirtschaftskrise nicht bremsen. Es erwartet im laufenden Geschäftsjahr ein deutliches Umsatzwachstum. Diesen will der westfälische Konzern auch durch die Eröffnung neuer Läden erreichen.

HB DÜSSELDORF. Gerry Weber sieht sich auf Kurs für ihre Jahresziele. Erwartet wird weiter ein Umsatzplus von rund sechs Prozent auf etwa 600 Mio. Euro und eine operative Umsatzrendite von zwölf Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Vor allem den Eigenvertrieb will der westfälische Konzern ausbauen, hier vorrangig im Ausland. Gerry Weber hat in den vergangenen Jahren den Vertrieb der Damenkollektion zunehmend selbst in die Hand genommen. Die Zahl der in Eigenregie geführten Läden beläuft sich mittlerweile auf 128. Im vierten Quartal sollten rund 25 zusätzliche "Houses of Gerry Weber" hinzukommen, kündigte das Unternehmen an. Mit ihnen will sich der Konzern unabhängiger machen von der allgemeinen Branchenentwicklung. Aber auch im Handel will Gerry Weber weitere Shops eröffnen, bis Jahresende noch rund 100 zusätzliche.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 steigerte Gerry Weber den Umsatz um sechs Prozent auf 412 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich um 16 Prozent auf 40 Mio. Euro. Der Überschuss stieg auf 25 Mio. Euro von 21 Mio. im Vorjahreszeitraum.

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