Modekonzern
Hugo Boss kassiert Prognosen für 2008

Die Konjunkturabkühlung zwingt den Modehersteller Hugo Boss zu einer Korrektur seiner Prognosen für dieses Jahr.

HB STUTTGART. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde vor den Kosten der jüngsten Veränderungen im Vorstand leicht unter dem Vorjahreswert liegen, teilte Hugo Boss am Donnerstag im schwäbischen Metzingen mit. Es sei ein Ebit von 210 bis 220 Mio. Euro und damit unter Vorjahresniveua zu erwarten. Analysten hatten Hugo Boss 225 Mio. Euro zugetraut. Geplant hatte der dem Finanzinvestor Permira gehörende Modehersteller bislang mit einem Zuwachs des operativen Gewinns um acht bis zehn Prozent.

Auch die bisherige Umsatzprognose ist nicht zu halten. Wegen der deutlich schwächeren Einzelhandelsumsätze in der zweiten Jahreshälfte werde der Umsatzzuwachs ohne Wechselkurseffekte nur am unteren Ende der erwarteten Spanne von sechs bis acht Prozent liegen, stellte der Vorstand in Aussicht.

In den ersten drei Quartalen stieg der Umsatz von von 1,34 auf 1,36 Mrd. Euro, wie das im Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mitteilte. Der Überschuss fiel indes von 153,2 im Vorjahreszeitraum auf 127,6 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern erreichte das vom Finanzinvestor Permira kontrollierte Unternehmen vor Sondereffekten ein Ergebnis (Ebit) von 215,6 Millionen Euro und lag damit knapp unter dem Vorjahreswert.

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