Modekonzern
Hugo Boss lässt Krise hinter sich

Nach einem kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung im dritten Quartal hat der Modekonzern Hugo Boss die Wirtschaftskrise abgehakt. Der Umsatz lag zwischen Juli und September 19 Prozent über dem Vorjahresquartal.
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HB METZINGEN. Der Modekonzern Hugo Boss hat die Wirtschaftskrise nach einem kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung zwischen Juli und September endgültig abgehakt. „Unser Wachstum im dritten Quartal hat ein breites Fundament: Alle Regionen, Vertriebskanäle und Marken haben dazu beigetragen“, teilte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs am Dienstag in Metzingen mit.

Das Unternehmen sei auf dem richtigen Kurs, um die Erlöse wie geplant von zuletzt 1,56 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf rund 2,5 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu steigern.

Im dritten Quartal lagen die Umsätze mit 538 Mio. Euro um 19 Prozent über dem Vorjahresniveau, der Gewinn kletterte um 79 Prozent auf 92,2 Mio. Erst vor zwei Wochen hatte das im MDax notierte Unternehmen die Prognosen für das laufende Jahr angehoben und einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent in Aussicht gestellt.

Vor allem vom Ausbau des eigenen Einzelhandels erwartet Hugo Boss weiterhin gute Geschäfte. Während der Umsatz mit dem Großhandel von Januar bis September 2010 um fünf Prozent sank, legten die eigenen Läden und der konzerneigene Online-Handel um 32 Prozent zu.

Damit erwirtschaftet der Modehersteller inzwischen 35 Prozent seiner Erlöse im eigenen Einzelhandel. Bis 2015 soll der Anteil auf knapp 50 Prozent steigen. Die vom Finanzinvestor Permira kontrollierte Gruppe beschäftigt derzeit rund 9600 Mitarbeiter.

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