Modekonzerne
Escada startet Verkaufsprozess für Tochter

Der Luxusmode-Hersteller Escada hat den Verkaufsprozess für seine defizitäre Tochter Primera begonnen. Die italienische Großbank UniCredit solle in den nächsten Monaten Angebote einholen, teilte Escada am Freitag mit.

HB MÜNCHEN. Die Tochter mit Sitz in Münster ist am Markt mit den Marken Apriori, Biba, Cavita und Laurel aktiv, allesamt im mittleren bis gehobenen Preissegment und vornehmlich in Deutschland. Synergien mit dem hochpreisigen Kerngeschäft von Escada gebe es nicht, erklärte der neue Vorstandschef Bruno Sälzer die geplante Trennung.

Zu den Preisvorstellungen machte Escada keine Angaben. Mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise dürften die Münchner allerdings nicht mit einem sonderlichen hohen Erlös rechnen. Sälzer hatte zuletzt aber betont, einen Notverkauf werde es nicht geben.

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