Modelloffensive zahlt sich aus: Neuer Golf kommt langsam auf Touren

Modelloffensive zahlt sich aus
Neuer Golf kommt langsam auf Touren

Nach einem schwachen Start scheint sich der neue Golf so ganz allmählich warm zu fahren. „Der Golf ist kräftig durchgestartet. Wir sehen bei den Auslieferungszahlen einen positiven Trend“, sagte VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder am Montag vor Beginn des Genfer Autosalons.

GENF/WOLFSBURG. Der neue Golf, das wichtigste Modell von Volkswagen, kommt laut VW nach Anlaufschwierigkeiten auf Touren. „Der Golf ist kräftig durchgestartet. Die gerade erfolgten und bevorstehenden Markteinführungen in zahlreichen mittel- und osteuropäischen Staaten würden die Nachfrage weiter erhöhen, so Pischetsrieder weiter.

Der neue Golf, der als Hoffnungsträger des Konzerns gilt, war im vergangenen Jahr schwächer als geplant gestartet. Um den Verkauf anzukurbeln, gibt VW beim Kauf eines Golf V inzwischen in Form einer Gratis-Klimaanlage rund 1 200 Euro Rabatt. Als harter Konkurrent des Golf gilt der neue Opel Astra, der am Sonntag präsentiert wurde. Opel hat mit deutlich niedrigeren Preisen für den Astra VW den Kampf angesagt.

Pischetsrieder sagte, der VW-Konzern werde mit einer Modelloffensive „gestärkt“ in eine konjunkturelle Erholungsphase hineingehen. „Die Modelloffensive zahlt sich aus, sobald der Frühling im Autmobilmarkt kommt.“ VW wollte am Montagabend in Genf sieben Neuheiten präsentieren. Darunter sind eine Studie des neuen Volkswagen Cabrios sowie der Audi A6 und der Skoda Octavia. Pichetsrieder kündigte für März zudem den Produktionsstart des Touran in China für den chinesischen Markt sowie des Golf V Rechtslenkers für die weltweiten Rechtslenker-Märkte an.

VW hatte erst am vergangenen Freitag wegen der anhaltend schwachen Autonachfrage sowie des massiven Gewinneinbruchs 2003 ein umfangreiches Sparpaket angekündigt. So sollen Kosten gesenkt und die Investitionen weiter zurückgefahren werden. Ziel sei es, die Ertragskraft zu steigern. Das Sparprogramm hat unbestätigten Medienberichten zufolge einen Umfang von bis zu drei Milliarden Euro bis Ende 2005. Nach einem Zeitungsbericht will VW zudem Überkapazitäten abbauen. Volkswagen habe weltweit Kapazitäten von sechs Millionen Autos, produziere aber nur fünf Millionen.

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