Möbelzulieferer
Pfleiderer marschiert in die roten Zahlen

Rote Zahlen nun auch bei Pfleiderer. Der Möbel- und Bauzulieferer steht mit einem Millionenverlust da. Analysten hat das Unternehmen damit dennoch keinen Schrecken eingejagt.

HB NEUMARKT. Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust nach Anteilen Dritter habe von April bis Juni 2,9 Mio. Euro betragen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Montag in Neumarkt mit. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch eine schwarze Null geschrieben. Dennoch übertraf Pfleiderer die Erwartungen der Analysten, die einen Verlust von 16,9 Mio. Euro prognostiziert hatten. Operativ machte das Unternehmen einen Verlust von 0,4 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor hatte Pfleiderer einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 22,6 Mio. Euro ausgewiesen.

Der Umsatz sackte auf 334,5 (Vorjahr: 449,1) Mio. Euro. Dem Unternehmen aus dem oberfränkischen Neumarkt macht vor allem ein Nachfrageeinbruch in West- und Osteuropa zu schaffen. Hinzu kommen die Schwäche des polnischen Zloty und des russischen Rubel. Bereits Mitte Juni hatte Pfleiderer mitgeteilt, dass sich das Geschäftsfeld im zweiten Quartal - anders als erwartet - deutlich verschlechtert habe. Für das zweite Halbjahr geht Pfleiderer von einer unverändert schwierigen Geschäftsentwicklung aus.

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