Mögliche Allianzen werden bereits geprüft
Lanxess sucht strategische Partnerschaft

Die Chemiegesellschaft Lanxess will ihr Geschäft mit Papierchemikalien ausbauen, sucht hierfür einen starken Partner. „Angesichts der fortschreitenden Branchenkonsolidierung wird evaluiert, ob sich dieses Geschäft auch im Rahmen von strategischen Partnerschaften noch wertsteigernder entwickeln kann“, begründete Lanxess am Montag in Leverkusen diesen Schritt.

HB FRANKFURT. Die schweizerische Bank UBS sei mit dem Mandat zur Überprüfung der Optionen für die Sparte mit 350 Mitarbeitern beauftragt worden. Der Bereich Papier gehört zur Lanxess-Sparte Performance Chemicals. Vorstandschef Axel Heitmann hatte beim Börsengang Ende Januar eine systematische Durchleuchtung aller 17 Einheiten des Konzerns und Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. </>

Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtete in der Montagausgabe unter Berufung auf Finanzkreise, dass bis zum Herbst mögliche strategische Investoren wie die Schweizer Ciba und die niederländische Akzo Nobel angesprochen werden sollen. Ciba und Akzo Nobel hatten eine Stellungnahme dazu abgelehnt. Auch Lanxess wollte sich nicht zu möglichen Partnern äußern.

Der Geschäftsbereich Papier hat Produktionsanlagen in Leverkusen und in Bushy Park in den USA und stellt Chemikalien zur Veredelung von Papier wie Papierfarbstoffe her.

Analysten äußerten sich positiv. „Der Markt zeichnet sich insgesamt durch wachsenden Preisdruck, Überkapazitäten und einer fortschreitenden Konsolidierung aus. Vor diesem Hintergrund werten wir den angedachten Restrukturierungsschritt als strategisch sinnvoll“, kommentierte Silke Stegemann von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Zu den wichtigsten Wettbewerbern in dem Geschäft zählt sie BASF, Nalco, die finnische Kemira, Ciba Speciality Chemicals, Clariant und Herkules.

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