Möglichkeit
Siemens hofft auf Großaufträge in China

Der Mischkonzern macht sich Hoffnungen auf Großaufträge durch das chinesische Konjunkturpaket. Siemens wolle in China im laufenden Geschäftsjahr doppelt so stark wachsen wie die Wirtschaft des Landes.

HB MÜNCHEN. "Wir sehen hier sehr große Chancen, weil unser Portfolio ideal zu den Anforderungen Chinas passt", sagte China-Chef Richard Hausmann in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview mit dem Magazin "Euro".

Vor allem von Investitionen in den Eisenbahnbau werde der Technologiekonzern profitieren. "Zum Beispiel soll der Bau von städtischen U-Bahnen und Inter-City-Hochgeschwindigkeitsverbindungen forciert werden. Die dafür nötigen Hochtechnologien haben lokale Anbieter kaum. Da kommen wir zum Zuge."

In China wolle Siemens im laufenden Geschäftsjahr doppelt so stark wachsen wie die Wirtschaft des Landes, bekräftigte der Landeschef. Er rechne mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von sechs bis acht Prozent in der Volksrepublik. Das Ziel, den lokalen Auftragseingang im kommenden Geschäftsjahr 2009/10 auf zehn Milliarden Euro zu steigern, bleibe bestehen. "Dazu stehen wir nach wie vor, auch wenn es wegen der Wachstumsabschwächung in China ambitionierter wird, es zu erreichen", sagte Hausmann.

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