Mongolei
Deutsche Firmen stehen vor Milliardenaufträgen

Für die Mongolei ist es eine Premiere: Ab Mittwoch besucht mit Kanzlerin Angela Merkel zum ersten Mal ein deutsches Regierungsoberhaupt das Land. Die deutsche Industrie hofft auf Milliardengeschäfte.
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Ulan BatorDas deutsch-australische Konsortium aus BBM Operta (Mülheim/Ruhr) und Macmahon aus Australien kann auf ein Milliardengeschäft mit dem staatlich mongolischen Unternehmen Erdenes TT über Koks-Kohleabbau hoffen. Hinter der Firmengruppe BBM Operta stehen Flaggschiffe der deutschen Industrie wie RWE, Thyssen-Krupp und Siemens.

Das Unternehmen könnte sich damit eine führende Position auf dem rasant wachsenden Bergbaumarkt in der Mongolei sichern. Internationale Bergbaukonzerne liefern sich gegenwärtig ein Rennen um die Förderung der reichen Bodenschätze des Landes. 

Ein hoher Diplomat im Berliner Kanzleramt sagte, die Verhandlungen seien „sehr fortgeschritten“: „Ich gehe davon aus, dass das unterzeichnet wird.“ Es wäre das erste große Bergbauprojekt, das die Mongolei an deutsche Unternehmen vergibt. 

Rund 100 Millionen Tonnen Kokskohle sollen in den nächsten zehn Jahren in Tavan Tolgoi rund 540 Kilometer südlich von Ulan Bator gefördert werden. Das damit verbundene Gesamtauftragsvolumen wird „auf rund zwei Milliarden US-Dollar“ beziffert. Die Mine ist eine der größten noch unerschlossenen Kohlelagerstätten der Welt. Der aktuelle Mongolia Mining Report schätzt die jährliche Produktion auf sechs Milliarden Tonnen. 

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Der Rohstoffabbau hat gerade erst begonnen

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