Monopol-Vorwurf
Bayer gewinnt US-Rechtsstreit gegen Novartis-Tochter Sandoz

Ein langwieriger Rechtsstreit zwischen Bayer und der Novartis-Tochter Sandoz ist beendet. Sandoz behauptete Bayer habe ein Monopol auf dem US-Markt für Verhütungspillen. Das US-Gericht in Manhattan sah das anders.
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New York Aus einem langwierigen US-Rechtsstreit um die lukrativen Bayer-Verhütungsmittel Yaz und Yasmin ist der Pharmakonzern als Sieger hervorgegangen. Die Kartellklage der Novartis -Tochter Sandoz gegen Bayer wurde am Mittwoch von einem Gericht in Manhattan abgewiesen.

Sandoz warf dem deutschen Unternehmen vor, ein Monopol auf dem US-Markt für Verhütungspillen zu haben. Bezirksrichter Paul Gardephe nannte diese Argumentation spekulativ. Sandoz sei es nicht gelungen, die Anschuldigungen zu beweisen.

Der Marktanteil von Bayer liege bei lediglich 29 Prozent und damit deutlich unter den von Sandoz geschätzten 50 Prozent. Dem Urteil zufolge darf Sandoz die Anschuldigungen nicht noch einmal vor Gericht bringen.

Der Fall zog sich drei Jahre lang hin. Auf den Tag genau vor einem Jahr war Bayer in einem anderen Rechtsstreit um Yasmin unterlegen. Es war ebenfalls Richter Gardephe, der eine Patentklage des Leverkusener Konzerns gegen die US-Firma Watson Pharmaceuticals und Sandoz abgewiesen hatte. Bayer wollte verhindern, dass die Rivalen billige Nachahmermittel auf den Markt bringen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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