Morning Briefing
Klimasünder in Wolfsburg und in Peking

Die Hiobsbotschaften von VW reißen nicht ab, auch China nimmt es mit der CO2-Emission nicht so genau, und der Bundesrechnungshof zerlegt Dobrindts Mautpläne. Was heute sonst noch wichtig wird.

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

manipulierte Diesel-Motoren, falsche Angaben zu CO2-Werten, Rückruf Tausender Autos in den USA: Die Hiobsbotschaften aus Wolfsburg reißen nicht ab. An der Börse verlor die Volkswagen-Aktie zeitweise mehr als zehn Prozent. VW-Chef Matthias Müller muss jetzt nicht nur das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen, sondern auch das seiner Aktionäre. Unsere Titelgeschichte „Blackbox Volkswagen“ beschreibt das ganze Ausmaß des VW-Skandals.
Den Premium-Artikel lesen Sie hier.

Tricks bei CO2-Emissionen sind offenbar auch für den größten Klimasünder der Welt kein Fremdwort. Wie jetzt bekannt wurde, war der Kohleverbrauch in der Volksrepublik China im Jahr 2013 um 17 Prozent oder 600 Millionen Tonnen größer als von den Behörden angegeben. Absicht oder Panne? Egal wie die Antwort ausfällt: Der Klimagipfel in wenigen Wochen in Paris steht unter keinem guten Stern.

Gelbe Karte für Alexander Dobrindt: Der Bundesrechnungshof hat dem Verkehrsminister ein vernichtendes Urteil zur geplanten Einführung einer Pkw-Maut für Ausländer ausgestellt. Weder sei der Zeitplan „realistisch“, noch die erhofften Einnahmen „nachvollziehbar begründet“, schreibt der Rechnungshof in einem Bericht, der dem Handelsblatt vorliegt. Fazit: Die umstrittene Ausländer-Maut ist weder gut gedacht noch gut gemacht.
Den Premium-Artikel lesen Sie hier.

Aufatmen für Teldafax-Opfer: Nach Recherchen des Handelsblatts hat Insolvenzverwalter Biner Bähr bereits mehr als 200 Millionen Euro von Gläubigern des zusammengebrochenen Billigstromanbieters eingetrieben, plus 40 Millionen Euro Zinsen. Im Vergleich zum Gesamtschaden von 656 Millionen Euro ist das nur ein kleiner Trost. Aber deutlich mehr als der lange befürchtete Totalverlust.
Das große Special zum Fall Teldafax lesen Sie als Premium-Inhalt hier.

Flüchtlingskrise, Digitalisierung, Energiepolitik - die großen Themen Europas werden vor allem von zwei Ländern vorangetrieben: Deutschland und Frankreich. Das Handelsblatt und die französische Zeitung „Les Echos“ haben deshalb das 2. German French Business Forum in Berlin organisiert. Für Leser des Morning Briefings habe ich zehn Freikarten hinterlegt. Wer dabei sein möchte, schickt einfach eine Mail an: afhueppe@morningbriefing.de. Das Los entscheidet.

Ich wünsche Ihnen einen kraftvollen Tag. Herzlichst Ihr


Das komplette Morning Briefing lesen Sie hier.

Sven Afhüppe
Sven Afhüppe
Handelsblatt / Chefredakteur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%