Motorenbauer
Deutz blickt ins Tal der Tränen

Nach einem deutlichen Geschäftseinbruch wird der Ausblick des Motorenbauers Deutz immer pessimistischer für 2009. Bislang hat Deutz die Erwartungen von Experten enttäuscht.

HB DÜSSELDORF. Der Kölner Motorenbauer Deutz blickt nach einem Geschäftseinbruch im ersten Quartal noch pessimistischer als bislang auf das Gesamtjahr. Der Vorstand gehe davon aus, dass sowohl Auftragseingang, Absatz, und Umsatz als auch das Ergebnis sehr deutlich unter Vorjahr liegen werden, teilte das Unternehmen mit. Bislang hatte Deutz auf diese Formulierung beim Ergebnis verzichtet. Im ersten Quartal stand bei dem Unternehmen ein Fehlbetrag von 23,7 Mio. Euro in den Büchern nach einem Gewinn von 13,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Minus von 20 Mio. gerechnet.

Wegen der Flaute in der Baumaschinen- und Nutzfahrzeugbranche brach der Umsatz auf 220,6 (Vorjahr: 397) Mio. Euro ein. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) fuhr Deutz einen Verlust von 19,9 Mio. Euro ein nach einem Gewinn von 17 Mio. im ersten Quartal 2008. Auch mit diesen Werten schnitt Deutz schlechter ab als von Experten erwartet. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Rendite) lag bei minus 9,0 Prozent nach 4,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang fiel auf 205,9 (433,3) Mio. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%