Motorenbauer
Deutz stellt nach Verlust Prognose infrage

Bei Deutz läuft es längst nicht mehr wie geschmiert: Der Kölner Motorenbauer Deutz ist im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Nun soll kräftig an der Kostenschraube gedreht werden.

HB DÜSSELDORF. Nach Steuern stand im fortgeführten Geschäft ein Verlust von 2,3 Mio. Euro zu Buche nach einem Gewinn von neun Mio. Euro vor Jahresfrist, wie Deutz am Freitag mitteilte. Operativ (Ebit) schrammte der Konzern mit plus 0,3 (Vorjahreszeitraum: 31) Mio. Euro knapp an einem Minus vorbei. Der Umsatz schrumpfte auf 354,8 (383,0) Mio. Euro. Analysten hatten einen Umsatz von 359 Mio. erwartet und einen Nettoverlust von fünf Mio. Euro.

Wegen der schwachen Nachfrage will Deutz nun gegensteuern und Kosten im zweistelligen Millionenbereich einsparen. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seine bereits zweimal reduzierten Prognosen, räumt aber ein, dass diese verfehlt werden können. Der Umsatz wird demnach bestenfalls um zwei Prozent den Vorjahreswert von 1,5 Mrd. Euro übertreffen. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) wird auf rund zwei (6,3) Prozent sinken. Zudem werden der Prognose zufolge 2008 nur noch 260 000 (286 000) Motoren verkauft.

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