Motorenbauer
Gewinn von Deutz schrumpft um die Hälfte

Das schwächelnde China-Geschäft setzt dem Motorenbauer Deutz im ersten Quartal zu: Der Umsatz blieb zwar stabil, unter dem Strich schrumpfte der Gewinn jedoch um mehr als die Hälfte.
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DüsseldorfDer Motorenbauer Deutz hat im ersten Quartal unter anderem wegen eines schwächeren China-Geschäfts weniger verdient als im Vorjahr. Bei einem in etwa stabilen Umsatz von 337 Millionen Euro habe das Traditionsunternehmen einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 10,3 Millionen Euro eingefahren, erklärten die Kölner am Donnerstag. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 18,2 Millionen Euro gewesen.

Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn um mehr als die Hälfte auf 6,3 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt das Ebit auf 14,3 Millionen Euro taxiert und den Überschuss auf 9,6 Millionen Euro. Vorstandschef Helmut Leube bekräftigte gleichwohl die Prognose für 2012.

Danach sollen die Erlöse 2012 wie im Vorjahr bei rund 1,5 Milliarden Euro liegen und die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) wieder bei sechs Prozent. Leube wollte die Einbußen zu Jahresbeginn nicht überbewerten. „Das Ergebnis des ersten Quartals, eines traditionell schwächeren Quartals, ist allerdings nicht repräsentativ für das Gesamtjahr.“

Unter anderem wegen schwächerer Geschäfte auf dem europäischen Markt verkaufte Deutz von Januar bis Ende März mit rund 46.400 Motoren etwa 2000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Auf die Erträge hätten auch Projektkosen in Asien und Anlaufkosten für neue Produkte gedrückt, erläuterte das Unternehmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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