Motorensparte
MAN Diesel macht Millionengeschäft mit Lizenz

Die Motorensparte des MAN-Konzerns, MAN Diesel, hat sich nach einem Medienbericht ein millionenschweres Lizenzgeschäft gesichert: Eine Reederei aus Singapur hat bei den Münchnern die Lizenz zum Bau von acht Schiffsdiesel-Motoren erworben.

HB MÜNCHEN. Die Zeitung „Euro am Sonntag“ berichtet unter Berufung auf Branchenkenner, das Volumen dürfte im „mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen“. Eine Unternehmenssprecherin habe einen Kommentar abgelehnt.

MAN B&W verkauft dem Bericht zufolge nur die Pläne. Der Bau der riesigen Motoren erfolgt vor Ort. Die Zweitakt-Motoren wiegen laut Zeitschrift rund 2 200 Tonnen und verfügen über eine Leistung von jeweils 115 000 PS. Nach MAN-Angaben sind sie damit die „derzeit größten Motoren der Welt“. Die Aggregate sollen acht Container-Schiffe der Reederei APL mit einem Volumen von jeweils 10 000 Containern antreiben.

Vier der Ozeanriesen werden von der koreanischen Werft Hyundai Heavy Industries gebaut, die anderen vier vom koreanischen Wettbewerber Daewoo Shipbuilding. Die Auslieferung ist für das Jahr 2011 geplant.

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