Motorradhersteller
KTM streicht Produktion zusammen

Jeder zweite Mitarbeiter von KTM Power Sports ist bereits in Kurzarbeit. Nach einem Absatzeinbruch im ersten Halbjahr fährt der österreichische Motorradhersteller seine Produktion weiter massiv zurück.

HB WIEN. In den sechs Monaten bis Ende Februar brachte das Unternehmen 34 034 Motorräder, vor allem Offroad-Maschinen, auf die Straße, rund 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nun sollen in diesem Geschäftsjahr nur noch 70 000 Motorräder von den Bändern rollen - ein Viertel weniger als im Vorjahr.

Zudem belasteten Währungsverluste das Ergebnis, so dass das Ergebnis des im Rennsport stark vertretenen Unternehmens tief ins Minus rutschte. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen im ersten Halbjahr ein Verlust von 44 Mio. Euro, nach einem Gewinn von elf Mio. Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz ging auf 222,9 (288,1) Mio. Euro zurück.

KTM hat bereits Kurzarbeit eingeführt und tritt voll auf die Kostenbremse. Derzeit werden die Lager abgebaut und die Hälfte der 1400 Mitarbeiter in Österreich arbeitet kurz. „Damit haben wir eine gute Spur im steinigen Gelände gefunden“, sagte Stefan Pierer, Chef des Motorradbauers.

KTM stellt vor allem Offroad-Motorräder her; bei der Rallye Paris-Dakar stehen seit Jahren Fahrer von KTM-Zweirädern auf dem Siegespodest. Mittlerweile bauen die Österreicher aber auch Straßenmodelle und sind im Motorrad-Grand-Prix vertreten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%