Motorradhersteller verbucht Rekordumsätze und -gewinne
Harley-Davidson kommt in Europa nicht in Fahrt

Das US-Geschäft von Harley-Davidson läuft blendend. Der amerikanische Motorradhersteller verbucht in diesem Jahr Rekordumsätze und -gewinne. Der europäische Markt sieht jedoch anders aus. Hier stieg der Motorradabsatz nur bescheiden. Und in Japan gab es gar Rückschläge für den Anbieter der legendären schweren Maschinen.

HB MILWAUKEE. Harley-Davidson wies für das zweite Quartal 2004 einen Gewinn von 247,2 Mill. Dollar (201 Mio Euro) aus gegenüber 202,2 Mill. Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit, teilte das in Milwaukee (Wisconsin) ansässige Unternehmen am Mittwoch mit. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 83 (Vorjahr: 66) Cent. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 75 Cent je Aktie erwartet. Der Quartalsumsatz legte um 8,9 % auf 1,3 Mrd. Dollar zu.

Der Halbjahresumsatz stieg auf 2,5 (2,3) Mrd. Dollar und der Halbjahresgewinn auf 451,8 (388,4) Mill. Dollar oder 1,52 (1,28) Dollar je Aktie. Harley-Davidson lieferte seit Jahresbeginn 156 124 Motorräder aus, ein Plus von 6,5 %. Dabei legte das Unternehmen im heimischen Markt um 16,5 % auf 141 407 Stück zu, während der europäische Verkauf nur um 0,7 % auf 14 978 Motorräder anzog. In Japan gab es einen Absatzrückgang um 7,3 % auf 4849 Einheiten.

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