Motorsägen-Hersteller
Bei Stihl brummt das Geschäft

Der weltgrößte Motorsägenhersteller Stihl hat im Jahr 2006 einen Umsatzrekord erzielt und 870 neue Jobs geschaffen.

dpa-afx WAIBLINGEN. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent auf 2,02 Mrd. Euro gestiegen, sagte Vorstandschef Bertram Kandziora am Dienstag in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis). Mit rund 88 Prozent war vor allem das Auslandsgeschäft der Wachstumstreiber von Stihl. Die Ertragssituation bezeichnete der Manager als zufrieden stellend. Das Ergebnis habe mit der Umsatzentwicklung Schritt gehalten. Details nannte Kandziora jedoch nicht.

Im laufenden Geschäftsjahr 2007 peilt der Vorstandschef ein Umsatzplus von mindestens fünf Prozent an. Kandziora warnte jedoch vor einem zu hohen Tarifabschluss bei den Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Die Forderung der IG Metall von 6,5 Prozent mehr Geld sei eindeutig zu hoch, die von den Arbeitgebern vorgeschlagenen drei Prozent dagegen angemessen. Der Stihl-Chef sprach sich für eine Konjunkturkomponente in dem Abschluss aus. Damit könne der Aufschwung in der Branche gestützt und Beschäftigung gefördert werden.

Beim Absatz von Motorsägen habe Stihl im Jahr 2006 vor allem in Osteuropa, Frankreich, Kanada sowie in Deutschland zugelegt, sagte der Vorstandsvorsitzende. Bei den Motorgeräten waren Südwesteuropa sowie Latein- und Nordamerika die Spitzenreiter. Die Investitionen baute das Waiblinger Unternehmen von 137,5 Mill. Euro im Jahr 2005 auf 164,2 Mill. Euro aus. 2007 soll die Summe erneut aufgestockt werden. Die Beschäftigtenzahl kletterte von 8 576 auf 9 449 Mitarbeiter.

Im ersten Quartal 2007 gab es Kandziora zufolge beim Umsatz vor allem in Europa Zuwächse. Auch Deutschland sei sehr stark gewesen. In den USA sei die Entwicklung dagegen schwächer verlaufen. Insgesamt liege der Umsatz in den ersten Monaten über Vorjahr.

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