Motorsport
Porsche prüft Rückkehr in die Formel 1

Die Formel 1 könnte vor einem Paukenschlag stehen. Porsche will offenbar wieder in die Fromel 1 einsteigen. Und die Konzernmutter Volkswagen ist da wohl nicht ganz abgeneigt. Mehr noch: Auch VW selbst soll vor einem Motorsport-Engagement stehen – hier sind zwei sehr prominente Rennserien im Gespräch.
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mwb/mcs/HB HAMBURG. Der Volkswagen-Konzern arbeitet offenbar an einer Neuordnung seines Motorsport-Engagements. Es gebe Pläne für einen Formel-1-Einsatz von Porsche oder Audi, berichtet die "Financial Times Deutschland". Die Marke Volkswagen prüfe einen Start in der US-Rennserie Nascar sowie bei der World Rally Championship (WRC), schreibt die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Ein Porsche-Sprecher bestätigte dem Handelsblatt, dass es Gespräche über das Thema gebe, aber noch keine Entscheidung gefallen sei. Schon Anfang Oktober hatte das Fachmagazin "auto, motor und sport" über entsprechende Überlegungen bei VW berichtet. Der neue Porsche-Chef Müller, hatte auf dem Pariser Autosalon vergangene Woche gesagt, dass Porsche sein Rennsportengagement überdenke, „dazu gehört die Formel 1 und LeMans“.

Offensichtlich ist im VW-Konzern etwas beim Thema Formel 1 in Bewegung geraten. Nach Einschätzung von Konzernkennern würde Müller nicht bei Amtsantritt ein so heikles Thema anschneiden und sich mit einer abweichenden Meinung gegen VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech stellen, wenn dieser weiterhin eine Beteiligung an der Formel 1 grundsätzlich weiter ablehnen würde.

Mit einem möglichen Einstieg in die Formel 1 hatte es Volkswagen bislang nicht eilig. Weit über eine halbe Stunde musste Jean Todt, seit einem Jahr Präsident des mächtigen Weltautomobilverbands FIA, auf VW-Chef Martin Winterkorn am Vorabend des Pariser Autosalons Mittwoch vergangener Woche warten. Während der Topmanager im Anschluss an das offizielle Programm der VW-Show zur Automesse Fernsehteams aus aller Welt Rede und Antwort über seinen Expansionskurs stand, vertröstete VW-Motorenchef Wolfgang Hatz Ferraris ehemaligen Formel-1-Teamchef und Förderer von Michael Schumacher, mit zunehmender Ungeduld. Vergeblich. Todt zog schließlich unverrichteter Dinge ab.

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  • Und in zwei Jahren kommt dann Abwrackprämie ii, um den Autoherstellern wieder zu helfen?!? Der VAG-Konzern sollte das Geld mal lieber in die Entwicklung von zukunftsfähigen Antrieben stecken als es für so einen Firlefanz auszugeben!!! ist natürlich nur meine Meinung! ;-)

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