MTU Aero Engines
Deutscher Konzern will Triebwerke in China bauen

Das Münchener Unternehmen MTU geht in China auf Partnersuche. Der Triebwerkshersteller möchte in der Volksrepublik eine Produktion aufbauen. Welche Auswirkungen das für die Beschäftigten in Deutschland haben wird, sagte Vorstandschef Egon Behle in einem Zeitunngsinterview.

HB BERLIN. "Ich habe keinen Zweifel, dass die Chinesen spätestens 2030 ein erstes Großraumflugzeug auf den Markt bringen", sagte Egon Behle, Vorstandsvorsitzende von MTU Aero Engines Holding AG. Deshalb, so Behle in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt", müsse das Unternehmen auf diesem Wachstumsmarkt stärker Präsenz zeigen.

Bis die Produktion von Flugzeugen und Triebwerken in China starte, werde aber noch einige Zeit vergehen, sagte Behle. Partnerschaften würden aber bereits vorbereitet. Den Beschäftigten in Deutschland drohe durch die neuen Standorte im Ausland keine Gefahr: "Das wird nicht zu einem Stellenabbau in Deutschland führen, da wir weiter wachsen", sagte der Manager.

Einbußen durch die neuen Verzögerungen beim Airbus-Riesenjumbo A380 schloss Behle nicht aus: "Wenn weniger A380 ausgeliefert werden, bedeutet das entsprechend weniger Triebwerke und Umsatz." Noch sei allerdings unklar, ob MTU betroffen sei, oder nicht.

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