Industrie
MTU-Streit: Einigung mit Familie weiter möglich

Im Streit um den Verkauf des Dieselmotoren- und Turbinenbauers MTU hat Mehrheitsaktionär DaimlerChrysler eine Einigung mit den Familienaktionären nicht ausgeschlossen. Im Rahmen des Liquidationsprozesses sei eine gemeinsame Lösung mit der Familie noch möglich, hieß es am Samstag in Konzernkreisen.

HB STUTTGART. In zwei bis drei Wochen würden die Liquidatoren ein Konzept vorlegen, das dann auf einer erneuten Gesellschaftersitzung beschlossen werden müsse. Gleichzeitig wurde im Konzern betont, dass in dem dann neu beginnenden Verkaufsprozess auch der Us-Finanzinvestor Carlyle zum Zuge kommen könne. Die zwölf Familiengesellschafter, die knapp zwölf Prozent der MTU-Anteile besitzen, hatten sich für acht Monate an Carlyle gebunden. Es hieß, dass es etwa ein Dutzend Interessenten für MTU gebe.

Unterdessen signalisierte der Sprecher der Erbengemeinschaft, Albrecht von Brandenstein-Zeppelin Verhandlungsbereitschaft. „Wenn DaimlerChrysler eine Einigung wünscht, ist sie von unserer Seite nach wie vor möglich“, versicherte er dem „Spiegel“. Derzeit prüfe man, ob der Liquidationsbeschluss juristisch angefochten werden solle. Bei der Entscheidung für Carlyle gehe es den Familiengesellschaftern „in erster Linie um Kontinuität und Stabilität für das Unternehmen“.

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