Musikkonzern
Stichwort: Sony BMG

Sony BMG ist im August 2004 aus der Fusion der Musiksparten des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann und des japanischen Elektronikriesen Sony entstanden. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in New York ist seitdem die zweitgrößte Plattenfirma der Welt.

HB NEW YORK. Unter dem Dach von Sony BMG sind Stars wie Celine Dion, Alicia Keys, Avril Lavigne, Bruce Springsteen und Rod Stewart vereint. Sie singen für Plattenfirmen wie Arista, Jive oder Ariola. Sony BMG erzielte im vergangenen Jahr einen mit 6 000 Mitarbeitern Umsatz von 3,5 Mrd. Euro.

Die Fusion der beiden vor allem hinsichtlich ihrer Unternehmenskultur ungleichen Partner hat seit der Gründung des Unternehmens immer wieder Unruhe hervorgebracht. Vor wenigen Monaten wurde der von Sony eingesetzte Vorstandschef Andrew Lack durch den Bertelsmann-Manager Rolf Schmidt-Holtz ersetzt. Lack wechselte an die Spitze des Aufsichtsrates. Das Unternehmen verlor nach der Fusion deutlich an Marktanteilen gegenüber der Konkurrenz der anderen drei großen Musikunternehmen Universal, Warner Music und Emi.

Zuletzt hielten sich hartnäckig Gerüchte, Bertelsmann wolle Teile von Sony BMG verkaufen, um Geld für einen Aktienrückkauf vom bisherigen Mitgesellschafter Groupe Bruxelles Lambert (GBL) einzuspielen. Dies wurde von Bertelsmann jedoch stets dementiert. „Wir glauben an das Geschäft mit der Musik“, sagte Vorstandschef Gunter Thielen jüngst.

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