Mutmaßliche Geldwäsche
Razzia in Yukos-Büros

Wegen mutmaßlicher Geldwäsche haben Russische und niederländische Ermittler am Mittwoch Büros des russischen Ölkonzerns Yukos durchsucht.

HB MOSKAU. Der Staatsanwaltschaft in Moskau zufolge geht es dabei um den Verdacht, dass rund sieben Mrd. Dollar systematisch und illegal aus Russland herausgeschafft worden seien. In diesem Zusammenhang seien vier Yukos-Adressen in Russland durchsucht worden. Eine Yukos-Sprecherin in London bestätigte, dass auch Büros der Yukos Finance BV in Amsterdam durchsucht worden seien. Die Niederlassung in Amsterdam verwaltet das Auslandsvermögen des russischen Konzerns.

Die Durchsuchungen sind ein neuer Schlag gegen den einst größten russischen Ölkonzern. Die russische Regierung hatte den Yukos-Kernbereich Yugansk zwangsversteigert, um Steuerschulden einzutreiben. Der ehemalige Konzernchef Michail Chodorkowski wurde wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilt.

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