Mutterkonzern der AEG Hausgeräte
Electrolux verdient mehr

Der schwedische Haushaltsgeräte-Konzern Electrolux hat im abgelaufenen Quartal etwas mehr verdient als von Analysten erwartet. Das Unternehmen hatte durch die Schließung des Stammwerks der AEG für Aufsehen gesorgt.

HB STOCKHOLM. Der Vorsteuergewinn ohne Sonderposten stieg von 833 Mill. Kronen im Vorjahreszeitraum auf 1,14 Mrd. Kronen (124 Mill. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Analysten hatten im Schnitt mit 1,10 Mrd. Kronen gerechnet.

Electrolux bestätigte seine Prognose leicht steigender operativer Gewinne im Gesamtjahr – Sonderposten und ausgegliederte Unternehmensteile nicht mit eingerechnet. Auf den Schlüsselmärkten Europa und Nordamerika werde mit einer leicht steigenden Nachfrage gerechnet.

Electrolux will nach der Ausgliederung der Sparte Husqvarna – vor allem bekannt für Motorsägen – zusätzlich 5,6 Mrd. Schwedische Kronen an seine Aktionäre auszuzahlen.

Electrolux hatte sich Ende Februar mit der IG Metall auf eine Lösung für die Schließung des Nürnberger AEG-Haushaltsgerätewerks im kommenden Jahr geeinigt. Dem war ein eineinhalb Monate andauernder Streik vorausgegangen. Der Sozialtarifvertrag für die 1 700 Mitarbeiter sieht Abfindungen, Vorruhestandsregelungen und Qualifizierungsmaßnahmen im Volumen von mehr als 150 Mill. Euro vor. Die Produktion von Waschmaschinen und Geschirrspülern wird Stück für Stück nach Polen und Italien verlagert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%