Mutterkonzern der Hamburger Aluhütte: Norsk Hydro fährt Rekordgewinn ein

Mutterkonzern der Hamburger Aluhütte
Norsk Hydro fährt Rekordgewinn ein

Der norwegische Energie- und Metallkonzern Norsk Hydro hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn erzielt. Das lag zum einen am hohen Ölpreis, zum anderen am teuren Aluminium. Gerade im diesem Segment hatte der Konzern in Deutschland Schlagzeilen gemacht.

HB OSLO. Der Überschuss stieg von 12,6 Mrd. Kronen im Jahr 2004 auf 15,6 Mrd. Kronen (2,1 Mrd. Euro). „Das war unser stärkstes Jahr überhaupt“, sagte Konzernchef Eivind Reiten am Dienstag bei der Bilanzvorlage in Oslo. Das halbstaatliche Unternehmen konnte parallel den Umsatz von 153,9 auf 177,2 Mrd. Kronen steigern.

Norsk Hydro hatte in Deutschland Bekanntheit erlangt, als das Unternehmen im vergangenen Jahr die Schließung seiner Aluminiumhütten in Hamburg und Stade verkündete. Als Grund nannten die Skandinavier die hohen Strompreise. Vor allem wegen der hohen Energiekosten und der scharfen Konkurrenz im Aluminiumgeschäft müsse man weiter an Kostensenkungen arbeiten, erklärte Reiten nun.

Für das laufende Jahr strebt Norsk Hydro als zweitgrößter Förderer von Öl und Gas im norwegischen Teil der Nordsee hinter Statoil mit einer Produktionsmenge von 615 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag eine Steigerung um 9 Prozent an. Die Preise würden mittelfristig auf hohem Niveau bleiben, hieß es.

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