Nach Chef-Rauswurf
Sanofi plant Medikamentenoffensive

Der französische Pharmakonzern Sanofi plant eine Medikamentenoffensive. Der Schritt soll Investoren beruhigen, die den überraschenden Rauswurf des bisherigen Sanofi-Chef Chris Viehbacher mit Sorge betrachten.
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ParisNach dem überraschenden Rausschmiss von Sanofi-Chef Chris Viehbacher versucht der Pharmakonzern, die Investoren zu beruhigen. Bis Ende 2020 könnten bis zu 18 neue Medikamente auf den Markt gebracht werden, erklärte das französische Unternehmen am Donnerstag. In den ersten fünf Jahren könnte demnach damit ein Umsatz von 30 Milliarden Euro erzielt werden. Allein im kommenden Jahr sollen den Angaben zufolge sechs neue Arzneien angeboten werden.

Investoren haben sich über die Zukunft von Sanofi besorgt gezeigt. Das Unternehmen hatte im Oktober gewarnt, dass sich das Insulin Lantus schwächer verkauft als erwartet. Nun erklärte Sanofi, zwischen 2015 und 2018 werde der Umsatz mit Diabetes-Mitteln voraussichtlich stagnieren oder leicht steigen.

Der Deutsch-Kanadier Viehbacher war im Streit mit dem Verwaltungsrat überraschend entlassen worden. Bei Investoren und Analysten hatte der Manager einen guten Ruf. In Frankreich stieß er bei Gewerkschaftern wegen Stellenstreichungen auf Kritik.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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