Nach dem Einstieg von Bell + Howell
Maschinenbauer Böwe verzeichnet Gewinnsprung

Der Spezialist für Kuvertiermaschinen hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres gut verdient. Dabei konnten die Augsburger von Synergien profitieren, die sich durch den Einstieg des US-Konzerns Bell + Howell ergeben haben.

HB AUGSBURG. Der Einstieg beim US-Unternehmen Bell + Howell lässt den Kuvertier-Maschinenbauer Böwe Systec in eine neue Größenordnung wachsen. Im dritten Quartal 2003 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 83,6 Millionen Euro und sei damit nahezu verdoppelt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Augsburg mit. In den ersten neun Monaten dieses Jahres legten die Erlöse um 76 Prozent auf rund 247 Millionen Euro zu

.

Auch beim Gewinn zeigten sich die Auswirkungen der Übernahme. Das Netto-Ergebnis im Böwe-Konzern stieg im dritten Quartal um 54 Prozent auf 3,4 Millionen Euro. In den ersten drei Quartalen sank der Gewinn dagegen wegen Firmenwert-Abschreibungen und Finanzierungskosten im Zuge der Übernahme von 5,9 auf 4,5 Millionen Euro. Ende 2002 hatte Böwe Systec 50 Prozent an Bell + Howell erworben. Der Anteil wurde 2003 erstmalig in die Konzernkonsolidierung einbezogen. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Böwe einen Konzernumsatz von 340 Millionen Euro und einen Überschuss von etwa 18 Millionen Euro.

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